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Bestattungsinstitut Johannes Möller GmbH
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Trauerliteratur

 

 

Mit einem Buch kann im Trauerhaus unaufdringliche Hilfe geleistet werden, wenn der Empfänger gerne liest. Viele Menschen möchten sich eine Zeit lang zurückziehen und ihren Gedanken nachgehen. Die Literatur ist ein stiller Gesprächspartner, der mit einer passenden Widmung signalisiert: „Wenn Du sprechen möchtest, bin ich für Dich da, aber ich akzeptiere auch, dass Du jetzt Zeit für Dich brauchst.“

Literatur zum Thema gibt es für Erwachsene und Kinder, die sich mit dem Tod eines geliebten Menschen abfinden müssen. Gerne bestellen wir ein Buch für Sie oder stellen es Ihnen leihweise zur Verfügung.

 

 

Trauerbewältigung

 

Erste Hilfe für Trauernde

 

Der bekannte Trauerspezialist und Bestsellerautor Roland Kachler greift in kurzen Kapiteln die ganz konkreten Fragen, Nöte und Zweifel von Trauernden auf. Die Zeit zwischen Todesnachricht und Beerdigung wird ebenso in den Blick genommen wie die Zeiten der großen Stimmungsschwankungen. Kachler gibt Trauernden einfache Mittel an die Hand, die den Verlustschmerz für sie lebbarer machen.

Kachler, Roland: Was bei Trauer gut tut. Hilfe für schwere Stunden. 2. Auflage. Freiburg im Breisgau: KREUZ Verlag, 2012

 

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Mit der Trauer zu leben, statt gegen sie oder um sie herum, ist eine heilsame Erfahrung. Trauerzeit ist Lebenszeit, deshalb gehören Trauerprozesse mitten ins Leben. Chris Paul ermutigt Trauernde, sich Raum und Zeit für ihre Gefühle und inneren Veränderungen nach dem Tod eines vertrauten Menschen zu nehmen. Beispiele aus ihrer Arbeit als Trauerbegleiterin und der Vergleich mit anderen Kulturen geben Anregungen für einen lebensbejahenden Umgang mit der eigenen Trauer.

Paul, Chris: Wie kann ich mit meiner Trauer leben? Ein Begleitbuch. 3. Auflage. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2009

 

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Wenn man einen lieben Menschen verliert, kann kein Wort des Trostes die Trauer und den Schmerz lindern. In dieser schweren Zeit möchte ich Ihnen beistehen. Ich begleite Sie behutsam beim Abschied nehmen und stehe Ihnen zur Seite, wenn Sie von schmerzvollen Gefühlen überwältigt werden und Ihnen das Leben sinnlos und leer erscheint.

Wolf, Doris Dr.: Einen geliebten Menschen verlieren. Eine Begleitung auf dem schmerzlichen Weg durch die Trauer. 19. Auflage. Mannheim: PAL Verlagsgesellschaft, 2012

 

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Der Autor spürte nach dem Unfalltod seines 16 jährigen Sohnes, dass die gängige Methode vom „Loslassen“ des Verstorbenen, zu der er selbst seinen Klienten geraten hatte, ihm nicht helfen konnte, seinen Schmerz zu überwinden. Deshalb hat er einen neuen Weg der Trauerbewältigung gesucht und gefunden: Statt den Verstorbenen „loszulassen“, wie die einschlägige Literatur zum Thema Trauern empfiehlt, zielt der Ansatz des Autors darauf, dass der Tote in einer anderen Weise bei den Lebenden bleiben kann. Die Trauerarbeit wird hier als kreativer Beziehungsprozess verstanden, der zu einer inneren Beziehung zum Verstorbenen führt. Die praktischen Übungen und Tipps am Ende jedes Kapitels helfen dem Leser, diesen neuen Weg zu gehen.

Kachler, Roland: Meine Trauer wird Dich finden. Ein neuer Ansatz in der Trauerarbeit. 12. Auflage. Freiburg im Breisgau: KREUZ Verlag, 2012

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Der Trauer einen Ausdruck geben. Das ist wesentlich, um wieder neuen Zugang zum Leben zu finden. Hier findet sich die Quintessenz der langjährigen Arbeit des Psychologen und Therapeuten Jorgos Cancacakis. In leicht verständlicher Sprache stellt er dar, dass Trauer eine notwendige Reaktion ist, die um Leben dazu gehört. Sie ist durch Zeit und Vergessen nicht „heilbar“, sondern ein tiefes Gefühl mit enormer Energie, das kreativ für einen neuen Lebensbeginn eingesetzt werden kann.

Cancacakis, Jorgos: Ich sehe Deine Tränen. Lebendigkeit in der Trauer. Das Lebens- und Trauerumwandlungsmodell (LTUM). Freiburg im Breisgau: KREUZ Verlag, 2011

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Jorgo Cancacakis führt Trauernde kurz, einfühlsam, verständlich in das schwierige Thema ein, so dass diese Ihre Trauer verstehen und selbst aktiv werden können. Er berücksichtigt alle Arten von Verlusten und zeigt nicht nur Trauer-, sondern gleichzeitig Lebensalternativen auf. Als kompetenter Begleiter über die Berge und durch die Täler der Gefühlslandschaften gibt er Orientierung im Trauerchaos, unterscheidet klar zwischen „lebenshindernder“ und „lebensfördernder“ Trauer und zeigt Wege auf, wie Trauende sich vor Überflutung und Depression schützen können. In der komplett überarbeiteten und erweiterten Neuauflage wird die Weiterentwicklung des Lebens- und Trauerumwandlungsmodels dokumentiert, kommen Teilnehmer der Trauerseminare zu Wort und gibt es neue Anregungen für Meditationen.

Cancackis, Jorgos: Ich begleite Dich durch Deine Trauer. Förderliche Wege aus dem Trauerlabyrinth, Freiburg: Verlag Kreuz GmbH, 2007

 

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Die Begegnung mit dem Tod eines uns nahe stehenden Menschen verändert unser Leben. Wir sind nicht einem Schmerz konfrontiert, der endlos erscheint und der Ausmaße annimmt, die wir nicht erahnen konnten. Doch in dem Maße, in dem wir den Verlust zulassen, eröffnet er uns neue Ebenen des Begreifens, vervollständigt er unser Bild vom Leben. Gelingt es uns, den Tod in unser Leben zu integrieren, dann ist der Trauerprozess ein Weg, den wir gehen können, der Neues verheißt, uns an ein vielleicht noch unbekanntes Ziel führt. In diesem Sinn möchten Trauernden Mut machen und sie mit diesem Buch ein Stück begleiten auf ihrem schweren, aber auch verheißungsvollen Weg.

Lütgen, Christiana/ Landwehr, Jutta. Wenn nichts mehr gut. Trauer als Weg. Gütersloh. Gütersloher Verlagshaus, 2004

 

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Mit den Eltern wird die eigene Kindheit endgültig zu Grabe getragen und gleichzeitig in der Erinnerung belebt, mit allem Schönen und Schrecklichen. Noch einmal wird spürbar, wie bestimmend die Beziehungen zur Mutter und Vater waren und bleiben. Deshalb durchleben Söhne und Töchter starke Gefühle, auch unerwartete. Das verändert sie. Eröffnet aber auch neue Entwicklungschancen.

Dieses Buch hilft Trauernden, ihr Erleben besser zu verstehen, und vermag diejenigen, deren Eltern alt sind oder im Sterben liegen, auf das vorzubereiten, was auf sie zukommen kann.

Dobrick, Barbara: Wenn die alten Eltern sterben. Das endgültige Ende der Kindheit. Stuttgart: Verlag Kreuz GmbH, 2007

 

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In der Anthropologie sind viele unterschiedliche Formen des Trauerns bekannt. Den Ansatz des Loslassens in Trauermodellen betrachtet die Autorin – wie auch einige Vertreter der psychologischen Trauerforschung – als unwirksam und vielmehr hinderlich in der Trauerarbeit. Stattdessen beschreibt sie Möglichkeiten, wie man die Beziehung zum Verstorbenen transformieren und auf diese Weise eine veränderte, jedoch innige Form der Verbindung aufrecht erhalten kann. Gemeinsam mit einer erweiterten Sichtweise zum Leben und Tod wird es möglich, den Schmerz über den Verlust zu lindern und Heilung zu erfahren.

Unterasinger, Fiona: Meiner Trauer schmerzt. Meine Liebe sucht dich. Hilfe für die Zeit der Trauer. Norderstedt (Hamburg): Books on Demand GmbH, 2011

 

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Für Kinder

 

Eine Familie auf der Fahrt in den Urlaub am Meer – man albert herum und versucht, die lange Fahrtzeit durch kleine Spiele zu überbrücken. Plötzlich gerät die Fahrt in ein Unwetter, die Familie verunglückt. Peter, fünf Jahr alt, wacht im Krankenhaus wieder auf und erfährt, dass sein Vater bei dem Unfall gestorben ist. Sein geliebter Vater, mit dem er eine besondere Beziehung verband; immer wieder erinnert er sich an den Satz, mit dem der Vater seine Zuneigung ausdrückte: „Ich freu mich über Dich!“ Zunächst will Peter die Realität des Todes nicht wahrnehmen. Im Laufe der sehr behutsam erzählten Geschichte aber erfährt er, das die Liebe des Vaters zu ihm und seine Liebe zu seinem Vater auch durch den Tod nicht zerstört werden kann. Ein Buch, das Hoffnung macht, die Realität des Todes auch bei nahestehenden Personen anzunehmen, aber getragen durch die Liebe weiterzuleben und mutig zu seinem eigenem Leben zu finden.           

Inger Hermann / Carme Solé Vendrell: Du wirst immer bei mir sein. 6. Auflage. Mannheim: Patmos Verlag GmbH & Co.KG, 2010

 

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Die Geschichte von Pele und seinem Freund möchte Kindern und Eltern beim Sprechen über den Tod helfen. Die Geschichte möchte vorsichtig zeigen: Der Tod ist endgültig; er kommt auf unerwartet; er lässt uns – Kinder und Eltern – verstummen; er lässt uns einsam, allein. So bleibt Pele unglücklich mit der Frage: Was ist mit Tomo, meinem Freund? Aber es geht doch weiter: Zuerst wird Trauer ausgelebt, Trauer führt auch zusammen. Er erfährt Trost und wird selbst zum Tröster. Pele erfährt Begleitung.  Er erfährt aber noch mehr: Eine neue Hoffnung wächst in ihm. Es ist die Hoffnung auf ein neues Leben für Tomo – ein Leben, das so anders sein wird, dass wir es uns nicht vorstellen können.

Schindler, Regine: Pele und das neuen Leben. Eine Geschichte von Tod und Leben. 14. Auflage. Lahr: Verlag Ernst Kaufmann, 2011

 

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Bruno mag seinen Opa sehr gern. Opa hat im immer alles erklärt und gezeigt. Aber jetzt ist er fort. Xaver behauptet, auf dem Friedhof, Papa sagt im Himmel. Beides gleichzeitig geht ja wohl nicht. Wenn Bruno doch Opa fragen könnte! Bruno ist wütend und traurig. Jeden Abend betrachtet er vor dem Schlafengehen da Bild von Opa und spricht mit ihm. Da fühlt er sich langsam besser. Es ist, als würde Opa ihm jedes Mal von weit her zulachen.                                                                    

Fried, Amelie / Gleich, Jacky: Hat Opa einen Anzug an?. München: Carl Hanser Verlag, 1997

 

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Beerdigungsbräuche – von Kindern für Kinder erklärt. Vom Erdwurf bis zum Grabstein, von der Trauerkleidung bis zum Beileid wird erläutert, was es mit diesen Traditionen und Ritualen auf sich hat. Mit anrührenden Bildern und verständlichen Worten. Zum Verstehen. Zum Nachdenken. Zum gemeinsamen Gespräch

Butt, Christian: Beerdigungsbräuche erklärt von Kindern für Kinder. 2. Auflage. Stuttgart: Calwer Verlag, 2012

 

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Der Verlust eines nahen oder geliebten Menschen ist für Kinder schockierend und unbegreiflich. Zwei erfahrenen Autorinnen helfen einfühlsam, Tod und Sterben als natürlichen Teil des Lebens anzunehmen, und zeigen, wie wir Kinder in ihrem Schmerz und ihrer Trauer behutsam begleiten können.  Ein wichtiges Buch, für Kinder und Erwachsene.

Tausch-Flammer, Daniela /Bickel, Lis: Wenn Kinder nach dem Sterben fragen. Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher. 12. Auflage. Freiburg im Breisgau: Verlag Herder GmbH, 2012

 

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Trauertagebücher

 

Dieses Buch will Ihnen helfen, Ihre Trauer zu bewältigen. Es bietet Ihnen Raum, Gedanken, Gefühle und Erinnerungen schriftlich festzuhalten, erleichtert Ihnen das Abschiednehmen und lindert Ihren persönlichen Schmerz.

Eckhardt, Jo: Ich will Dich nicht vergessen. Ein Begleiter durch die Zeit der Trauer und des Abschiednehmens. 6. Auflage. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2011

 

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Viele Trauernde haben das Bedürfnis, nach dem Tod eines geliebten Menschen ein Tagebuch zu schreiben. Das Schreiben hilft beim Verarbeiten der Trauer und dokumentiert im Rückblick die eigenen Schritte zurück ins Leben. Doch der Anfang fällt oft schwer. „In Deinen Spuren“ hilft, die „Scheu vor dem weißen Blatt“ zu überwinden: Einführende Texte der erfahrenen Trauerbegleiterin Antje Uffmann ermutigen dazu, den Gedanken und Gefühlen freien Raum zu lassen und einfach loszuschreiben. Dafür ist im Buch viel Raum vorgesehen.

Uffmann, Antje: In Deinen Spuren. Mein Trauertagebuch. Stuttgart: Verlag Kreuz GmbH, 2008

 

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Suizid

 

Mit der Nachricht vom Suizid eines nahestehenden Menschen befinden sich Hinterbliebene plötzlich in einer nicht vorstellbaren, traumatischen Situation. Unmittelbar nach dem ersten Schock werden sie förmlich gequält von Fragen wie: Warum? Weshalb haben wir nichts bemerkt? Sind wir schuld? Die Scham lässt viele verstummen. 

Stülpnagel, Freya von: warum nur?.Trost und Hilfe für Suizidhinterbliebene. München: Kösel Verlag, 2013             

 

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Mit diesem Buch möchte ich alle, die einen Todesfall in der Familie oder in Ihrem Umfeld haben, ermutigen, die Trauer zuzulassen und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Es gibt keinen Weg an der Trauer vorbei, sondern nur durch sie hindurch. Trauern ist die natürlich Gabe, die uns Menschen gegeben ist, um die Schmerzen des Verlustes in das Leben zu integrieren. Wenn wir dies zulassen, wird unser Leben weiter, auch wenn es seine Unbeschwertheit verloren hat.

Stülpnagel, Freya von: Ohne Dich. Hilfe für Tage, an denen die Trauer besonders schmerzt. 5. überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe. München: Kösel Verlag, 2012

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Gedichte

 

Jochen Jülicher ist seit vielen Jahren ein der Trauerbegleitung tätig. Dies daraus entstandenen „Texte und Gedichte zum Abschied“ sind Hilfestellungen für all diejenigen, die einen geliebten Menschen verloren haben: Texte zum Erinnern; Texte, um Worte zu finden für den Schmerz, der in einem bohrt; Texte, die einen tragen können von einen Tag zu nächsten.

Jülicher, Jochen: Solange ihr mich liebt. Texte und Gedichte zum Abschied. 5. Auflage. Würzburg: Echter Verlag GmbH, 2012

 

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„Die Kraft des Menschen ist das Gebet. Beten ist Atem holen aus Gott. Beten heißt sich Gott anvertrauen. Das Gebet ist das Herz christlichen Lebens.“

Bonhoeffer, Dietrich: Behütet und getröstet wunderbar. Gebete.Hrsg. von Manfred Weber. 2. Auflage. Gütersloh: Kiefel 2002

 

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Behutsame Ermutigungen für Trauernde

 

Starke Texte wieder das Vertrösten und Verdrängen, die Trauernden aus der Seele sprechen. Das wissen alle, die um den Verlust eines geliebten Menschen trauern: Nicht schneller Trost hilft, sonder die Trauer muss gelebt werden. Alle Gefühle, wie Zärtlichkeit und Liebe, aber auch Wut und Verlassenheit, müssen zugelassen werden und brauchen ihren Raum. Nur so kann aus der Trauer Hoffnung wachsen. Die in diesem Buch vereinten Texte von Betroffenen auch aus der Weltliteratur nehmen diese Erkenntnis auf. Daher ist „Noch einmal sprechen von der Wärme des Lebens“ zu einem vielfach empfohlenen Klassiker in der Trauerliteratur geworden.

Voss-Eiser, Mechtild: Noch einmal sprechen von der Wärme des  Lebens. Texte aus der Erfahrung von Trauernden.  Breisgau: KREUZ Verlag, 2012

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